Hintergrundinformationen
- Wirtschaftskraft am Rhein
- Expo 2010: Zwischen Altbier und Champagner
- "Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Fokus rücken"
- "Man muss dem Chaos eine Form geben"
Wirtschaftskraft am Rhein
Düsseldorf. The City Experience. Die Rheinmetropole präsentiert sich auf der Expo als starker internationaler Wirtschaftsstandort
Düsseldorf lebt eine einzigartige Balance zwischen Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Die Metropole am Rhein präsentiert auf der Expo ihr Konzept für eine erfolgreiche Stadtpolitik auf über 400 Quadratmetern in der Urban Best Practices Area. 400 000 Unternehmen, davon 5000 ausländische, residieren im Raum Düsseldorf, weil sie die wirtschaftliche Virtuosität schätzen, mit der die Stadt wirtschaftliche Leistung immer wieder neu definiert. Bereits über 280 chinesische Unternehmen haben Düsseldorf als ihr Hauptquartier in Europa gewählt, 23 kamen allein im letzten Jahr hinzu. Auf der Expo will die Stadt diese traditionelle Verbundenheit bestärken, aber auch städtebauliche Anreize bieten, um China bei seiner anstehenden Urbanisierung zu inspirieren. Oberbürgermeister Dirk Elbers, der den Düsseldorfer Stand am 2. Mai eröffnen wird, erläutert: „Unser Claim, Düsseldorf. The City Experience, veranschaulicht deutlich, was unsere Stadt ausmacht. Düsseldorf ist permanentes Erleben und Gestalten von Urbanität. Deshalb fühlen sich die Menschen in unserer Stadt wohl und das wollen wir auf der Expo zeigen.“
Weltweit dynamisiert sich das Zusammenleben in den Städten. Urbanisierung ist das Zukunftsthema, gerade in China. Nicht umsonst steht die Expo unter dem Motto „Better City, Better Life“. Neues gestalten, die Grenzen des urbanen Zusammenlebens immer wieder neu zu erleben, das zeichnet das Leben in Düsseldorf aus. Unzählige Kulturen bevölkern die Stadt und prägen die Stadtentwicklung. Integration ist fest in die Stadtpolitik integriert. Das städtische Amt für Wirtschaftsförderung unterhält permanente Anlaufstellen für chinesische, indische, japanische, russische und amerikanische Unternehmen. Düsseldorf kann sich diesen Service leisten, die Stadt ist seit 2007 schuldenfrei. Elbers bestätigt: „Düsseldorf kann sich glücklich schätzen, die Stadt mit der zweithöchsten Lebensqualität weltweit und „Economic Location Nr. 1“ in Deutschland zu sein. Das zeigen unabhängige Rankings. Dieses einzigartige Lebensgefühl drückt unser Slogan „Düsseldorf. The City Experience“ aus.“
Begünstigt durch seine geographische Lage im Zentrum Europas mitten in Deutschlands größtem Markt, dem Rhein-Ruhr-Gebiet, mit seinen 11,5 Millionen Einwohnern, ist Düsseldorf ideal als Unternehmenssitz. Im Umkreis von 500 Kilometern leben 30 Prozent der EU-Bevölkerung, die 50 Prozent der EU-Kaufkraft repräsentieren. Fünf der größten, deutschen Unternehmen residieren in Düsseldorf. Die Stadt ist umsatzstärkster Werbe- und Modestandort Deutschlands. Mit dem Rheinhafen verfügt Düsseldorf über den drittgrößten Binnenhafen Europas, mit dem Flughafen Düsseldorf über Deutschlands drittgrößten internationalen Flughafen.
Hauptsponsor des Expo-Auftritts der Stadt ist die METRO Group, die an über 30 Orten in China ihre Cash-and-Carry-Märkte betreibt. Starker Partner als Generalunternehmer der Stadt ist die Messe Düsseldorf, die gleichermaßen über China Kompetenz verfügt. Messe Düsseldorf ist in China an sechs Standorten vertreten und hat dazu beigetragen, dass Shanghai New International Expo Center (SNIEC) zur größten Messe Weltausstellung wird.
Düsseldorf. The City Experience. @ EXPO 2010 Shanghai:
ZONE E, Urban Best Practices Area, Pavillion Case Central, B3-1
Expo 2010: Zwischen Altbier und Champagner
Düsseldorf. The City Experience. Die Rheinmetropole präsentiert sich auf der Expo als lebenswerte Stadt und lohnenswertes Reiseziel
Düsseldorf, die deutsche Metropole am Rhein, präsentiert auf der Expo 2010 in Shanghai Lebensfreude pur. Das Leben in der Metropole befindet sich in ständigem Fluss, inspiriert durch den Rhein, an dessen Ufer sie liegt. Neues gestalten, die Grenzen des urbanen Zusammenlebens immer wieder neu erleben, das ist für Düsseldorf alltägliche Herausforderung. Auf der Expo zeigt die Stadt ihr Konzept für eine erfolgreiche Stadtentwicklung auf über 400 Quadratmetern in der Urban Best Practices Area. Oberbürgermeister Dirk Elbers, der den Düsseldorfer Stand am 2. Mai eröffnen wird, erläutert: „Unser Claim, Düsseldorf. The City Experience, macht Düsseldorfs Anspruch klar. Düsseldorf ist permanentes Erleben und Gestalten von Urbanität. Deshalb leben die Menschen gerne in unserer Stadt und das wollen wir auf der Expo zeigen.“
Eine Vielfalt an Kulturen bevölkert die Stadt mit der zweithöchsten Lebensqualität weltweit (Mastercard). Die Lage der Stadtmetropole ist weiter gezeichnet durch mehr als 40 internationale Fachmessen und Ausstellungen, veranstaltet von der Messe Düsseldorf, Deutschlands größtem Messeveranstalter, der außerdem dazu beigetragen hat, das New International Expo Center (SNIEC) in die weltgrößte Messe umzusetzen. Düsseldorfs Brauchtum und ausländische Festivitäten sind in der Stadt fest verankert, gefeiert werden sowohl Karneval als auch das chinesische Neujahrsfest. Daneben verfügt Düsseldorf über eines der reichhaltigsten Kulturangebote Deutschlands: Opern, Schauspielhäuser, Varietés, Musicals, Kunstsammlungen und Museen bereichern das Leben. Sportereignisse internationalen Ranges beleben die Stadt. Die zentrale Lage im Herzen Europas und der drittgrößte internationale Flughafen Deutschlands machen Düsseldorf zum idealen Ausgangspunkt einer Europatour. Alle Metropolen sind innerhalb einer Flugstunde zu erreichen.
Das Zusammenleben in den Städten dynamisiert sich weltweit. Urbanisierung ist das Zukunftsthema, gerade in China. Nicht umsonst steht die Expo unter dem Motto „Better City, Better Life“, überzeugende Konzepte für städtisches Leben sind gefragt. In Düsseldorf spielt der Rhein eine zentrale Rolle. Bereits 1993 hat die Stadt den Durchgangsverkehr vom Flussufer in den Rheinufertunnel verlegt und so das Ufer als Rheinuferpromenade für die Menschen erschlossen. Seit den neunziger Jahren entwickelt sich der alte Hafen zu einem der modernsten Gewerbegebiet der Welt. Das revolutionäre Konzept und die zeitgenössische Architektur von Stararchitekten wie Frank Gehry haben den Medienhafen zu einem der bekanntesten urbanen Projekte gemacht, das Vorbildcharakter für die Städte der Welt hat. Elbers: „Der Medienhafen ist ein Musterbeispiel für City Experience und damit für die Erkundung und Neudefinition urbaner Räume.“ Auf dem Düsseldorfer Expostand empfindet der Besucher die besondere Experience Rheinuferpromenade und Medienhafen nach.
Düsseldorf. The City Experience. @ EXPO 2010 Shanghai:
ZONE E, Urban Best Practices Area, Pavillion Case Central, B3-1
"Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Fokus rücken"
Düsseldorf ist auf der Expo 2010 in Shanghai mit einem eigenen Stand vertreten. Die Rheinmetropole präsentiert sich als starker internationaler Wirtschaftsstandort und lebenswerte Stadt und zeigt auf über 400 Quadratmetern in der Urban Best Practices Area Rheinpromenade und Medienhafen als multimediale Erlebniswelt. Düsseldorf ist der deutsche Chinastandort der Zukunft. Über 280 chinesische Unternehmen haben bereits ihren Sitz in der Stadt, allein 2009 kamen 23 hinzu. Oberbürgermeister Dirk Elbers über Stadtpolitik im Zeitalter der Globalisierung und die Notwendigkeit auf der Expo dabei zu sein.
Herr Elbers, Düsseldorf spielt bei Rankings hinsichtlich Wirtschaftskraft und Lebensqualität weltweit vorne mit. Was ist Ihr Geheimnis?
Düsseldorf ist es gelungen, sich von einer industriell geprägten Stadt zum erfolgreichen Dienstleistungsstandort zu entwickeln. Hier herrscht eine Dichte von Anbietern, Anwendern, Kunden, Produkten und Dienstleistungen, die deutschlandweit einmalig ist. Diese Vielfalt bringt handfeste Wettbewerbsvorteile, die für deutsche und internationale Unternehmen von hoher Attraktivität sind. Darüber hinaus bietet Düsseldorf einen einzigartigen Reichtum an weichen Standortfaktoren wie Kultur und Stadterlebnis. Das Geheimnis ist also, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Fokus einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu rücken, und das schon während des Strukturwandels.
Aber ist Stadtentwicklung denn vollkommen planbar? Gibt es denn nicht immer ein Moment des Chaos?
Ziel der Düsseldorfer Stadtplanung war von Anfang an eine Balance zwischen scheinbaren Gegensätzen wie Arbeit und Leben oder Tradition und Moderne zu schaffen. Wenn Sie so wollen, haben Sie immer dann chaotische Momente in einer Großstadt, wenn solche Gegensätze unkontrolliert aufeinander treffen, was sie beinahe zwangsläufig tun. Erfolgreiche Stadtpolitik zeichnet sich eben gerade dadurch aus, Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer solche Gegensätze kontrolliert miteinander interagieren können. Man muss dem Chaos eine Form geben.
Ist der Medienhafen eine solche Form?
Ja, genau. Hier fließen Arbeit und Leben in hochwertiger Architektur zusammen, weshalb er als herausragendes städtebauliches Projekt mit internationaler Strahlkraft gilt. Aber auch die Rheinpromenade. 1993 haben wir ja die Stadt an den Rhein zurückgebracht, indem wir den Fahrzeugverkehr in einen Tunnel gelenkt und aus ehemaligen Straßen Promenaden für die Menschen geschaffen haben.
Auch in Zukunft werden wir Wert auf diese Balance legen. Deshalb haben wir mit dem Programm „Düsseldorf 2020+ – Wachstum fördern, Zukunft gestalten“ ein Modell ausgearbeitet, das Lebensqualität, Wirtschaftskraft und weiche Standortfaktoren wie Kultur, Bildung und Sport weiter stärken und fördern soll.
Im Zeitalter der Globalisierung ist es für Großstädte wichtig, international attraktiv zu sein. Was macht Düsseldorf gerade für ausländische Unternehmen interessant?
Neben den beschriebenen Standortvorteilen sind sicherlich die zentrale Lage in Europa, die Kaufkraft der Region sowie die Messe Düsseldorf überzeugende Argumente. Darüber hinaus ist Service das Schlüsselwort. Düsseldorf ist inoffizielle japanische Hauptstadt in Europa. In den letzten Jahren haben wir Düsseldorf zu einem bedeutenden Chinastandort ausgebaut. Wichtige Aspekte bei der Standortentscheidung japanischer, chinesischer und generell ausländischer Unternehmen sind die Unterstützung bei administrativen Prozessen, eine entsprechende Infrastruktur, Interessensvertretung sowie die wirtschaftliche und kulturelle Integration am Standort. Das alles macht Düsseldorf aus: Wir wollen international sein, also bieten wir ein entsprechendes Leistungspaket an.
Aber bieten andere Städte das nicht auch? Hamburg beispielsweise ist doch ein traditionsreicher Chinastandort.
Ja, aber wir holen auf. Düsseldorf entwickelt sich mit ungeheurer Dynamik. Die chinesischen Unternehmen suchen die Nähe zu den europäischen Märkten. Dass Hamburg auch gegenwärtig noch ein wichtiger Chinastandort ist, hat historische Gründe. Denn früher wollten die Chinesen bei ihren Waren im Kontor sitzen, heute jedoch wollen sie nahe bei den Kunden sein. Und davon haben wir in der Metropolregion Rhein-Ruhr einfach mehr.
Ist es da noch notwendig an der diesjährigen Expo in Shanghai teilzunehmen? Das kostet die Stadt doch sicher Millionen.
In Shanghai wird ab Mai die größte Expo aller Zeiten stattfinden, 70 Millionen Besucher werden erwartet. Das ist eine einmalige Chance uns der Welt zu präsentieren. Düsseldorf steht für eine einzigartige Balance zwischen Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Das ist unser Thema auf der Expo 2010 in Shanghai, dafür steht unser Claim „Düsseldorf. The City Experience.“ Wir wollen vermitteln, dass sich Menschen in einem internationalen, wirtschaftsstarken Umfeld wohl fühlen. Die Expo kostet Düsseldorf 2,5 Millionen Euro. Angesichts dieser Chance und des bisherigen Erfolgs unserer Chinastrategie ist das gut investiertes Geld.
"Man muss dem Chaos eine Form geben"
In den 1990er Jahren hat Düsseldorf den Autoverkehr vom Rheinufer in den Tunnel verbannt und den Fluss wieder für die Menschen zugänglich gemacht. Ebenfalls seit dieser Zeit verwandelt sich der ehemalige Handelshafen in ein modernes Büro- und Wohnviertel mit internationaler Strahlkraft – dem Medienhafen. Beides sind Vorzeigeprojekte in Punkto Stadtentwicklung, beide Projekte präsentiert Düsseldorf auf der Expo 2010 in Shanghai. Oberbürgermeister Dirk Elbers über Stadtentwicklung im Spannungsfeld zwischen Innovation, Tradition und Nachhaltigkeit.
Herr Elbers, Düsseldorf hat einen Strukturwandel hinter sich. Wo früher Fabrikschlote rauchten, stehen jetzt Funkantennen. Wie bekommt eine Großstadt einen solchen Wandel erfolgreich hin?
Düsseldorf ist es gelungen, sich von einer industriell geprägten Stadt zum erfolgreichen Dienstleistungsstandort zu entwickeln. Wir sind führender Standort der Informations- und Kommunikationsbranche, Werbemetropole, Handels- und Modezentrum und Life Science Center. Ein Wirtschaftsraum dieser Dichte und Kaufkraft ist deutschlandweit einmalig. Das bringt handfeste Wettbewerbsvorteile, die für deutsche und internationale Unternehmen von hoher Attraktivität sind. Darüber hinaus bietet Düsseldorf einen einzigartigen Reichtum an weichen Standortfaktoren wie Kultur und Sport. Ein solcher Wandel erfordert, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Fokus einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu rücken, und das schon während des Strukturwandels.
Aber ist Stadtentwicklung vollkommen planbar? Gibt es nicht immer ein Moment des Chaos?
Ziel der Düsseldorfer Stadtplanung war und ist eine nachhaltige Balance zwischen scheinbaren Gegensätzen wie Arbeit und Leben oder Tradition und Moderne zu schaffen. Wenn Sie so wollen, sind immer dann chaotische Momente in einer Großstadt anzutreffen, wenn solche Gegensätze unkontrolliert aufeinander prallen. Erfolgreiche Stadtpolitik zeichnet sich eben gerade dadurch aus, Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer solche Gegensätze kontrolliert miteinander interagieren können. Man muss dem Chaos eine Form geben, dann haben sie Qualität und die wollen wir. Das unterscheidet Düsseldorf von vielen Städten, weshalb wir als einzige deutsche Stadt im Themenbereich „Lebenswerte Stadt“ auf der Expo in Shanghai vertreten sind.
Aber sicherlich gab es doch auch Herausforderungen und Probleme?
Das stimmt, der Strukturwandel hatte zunächst auch ungewollte Auswirkungen. Nach Abzug der Industrie standen ehemalige Produktionsstätten vielerorts leer. Düsseldorf hat sich diesen Aspekt jedoch zu Nutze gemacht und neue städtebauliche Projekte geschaffen. So ist beispielsweise der Medienhafen entstanden, der heute aufgrund der Ansiedlung von Kreativagenturen, Architekturbüros, Modeunternehmen sowie unternehmensbezogener Dienstleistungen als herausragendes städtebauliches Projekt mit internationaler Strahlkraft gilt. Viele andere ehemals industriell genutzte Flächen wurden ebenfalls systematisch entwickelt und neuen Nutzungen zugeführt, um Freiflächen zu erhalten.
Das hört sich sehr nach Zufall an. Wie kam der wirtschaftliche Erfolg?
Eben kein Zufall, die wirtschaftliche Stärke Düsseldorfs ruht bewusst auf mehreren Säulen: Die Global Player machen Düsseldorf zu einem internationalen Standort. Die vielen mittelständischen Unternehmen bilden das Rückgrat der Wirtschaft. Die große Branchenvielfalt sorgt einerseits dafür, dass alle Dienstleistungen für Unternehmen am Standort vorhanden sind, andererseits ist Düsseldorf dadurch relativ krisenresistent. Diese Stärken gilt es auch in Zukunft zu bewahren und auszubauen: Wir setzen darauf, durch internationale Akquisition wie auf der Expo in Shanghai ausländische Unternehmen nach Düsseldorf zu holen. Moderate Ansiedlungskosten durch niedrige Steuersätze helfen dabei. Und auch das organische Wachstum am Standort durch junge, innovative Unternehmen unterstützen wir durch Gründungsberatung, Vermittlung von Fördermitteln, Gründerzentren etc. Die Netzwerkarbeit in den Bereichen Information und Kommunikation, Biotechnologie und Mode, die intensive Betreuung der ausländischen Untenehmen und die kulturelle Integration der ausländischen Mitarbeiter sind für ein gutes Klima wichtig und absolute Priorität. Balance ist unsere Stärke.
Balance als Schlüssel zum Erfolg? Bleibt eine Stadt ohne Extreme denn lebendig?
Balance produziert vor allem Wohlstand. Und der ermöglicht ein Kultur- und Stadterlebnis das alles andere als langweilig ist. Genau das ist unser Thema auf der Expo. Dafür steht unser Claim „Düsseldorf. The City Experience.“ Wir definieren die Grenzen des urbanen Zusammenlebens immer wieder neu. Wichtig ist, alle Bereiche nachhaltig zu entwickeln. Denn Unternehmen kommen nur nach Düsseldorf, wenn neben den geografischen Standortfaktoren auch die anderen stimmen: Qualifiziertes Personal, Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum, Kitas und Schulen zum Beispiel. Qualifiziertes Personal können wir aber nur am Standort halten, wenn Arbeitsplätze da sind. Kitas können wir uns nur leisten, wenn die Steuereinnahmen stimmen. Und dafür brauchen wir die Unternehmen hier. So greift eins ins andere und wir produzieren erfolgreich qualitatives Wachstum, während sich die Menschen einfach wohl fühlen.
Das alles scheint äußerst kostenintensiv. Wo sehen Sie die Vorteile des Engagements?
Die Expo ist eine einmalige Chance. Außerdem steht der städtische Haushalt auf solidem Fundament. Wir wirtschaften und haushalten wie ordentliche Kaufleute. Daher haben wir den mittlerweile elften ausgeglichenen Haushalt in Folge verabschiedet. Unsere Schuldenfreiheit gibt uns den Spielraum, Düsseldorf zu gestalten. Die Unternehmen haben wir mit über 100 Millionen Euro entlastet. Nicht zuletzt diese Maßnahme trägt zum wirtschaftlichen Erfolg der hiesigen Betriebe bei, wovon wiederum die Stadt durch eine Steigerung der Gewerbesteuer-Einnahmen mit Gesamteinnahmen von bis zu einer Milliarde Euro profitiert. Schulen, Sportanlagen, Spielplätze, Parkanlagen oder Straßen wurden und werden saniert. Wir investieren auch in den kommenden Jahren Millionen. So bleibt die Stadt lebens- und liebenswert. Und so präsentieren wir uns auch auf der Expo.
Die EXPO 2010 läuft seit...
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